Ferienaktion im Sommer

In der letzten kompletten Woche der Sommerferien boten wir eine abwechslungsreiche Aktionswoche an. Eine kleine Gruppe im Jugendclub Treffurt hatte im Vorfeld fleißig mitgeplant, damit das Angebot auch wirklich den Interessen der Jugendlichen entspricht. Über 40 Kinder und Jugendliche aus dem Treffurter Stadtgebiet und der VG Hainich-Werratal folgten dem Angebot.

Wir starteten am Montag mit einem Ausflug in den Kletterpark in Kammerforst. Nach der Einweisung durch die Mitarbeiterin des Kletterparks konnten die Schülerinnen und Schüler sich frei in den insgesamt 10 Parcours bewegen. Für jeden Schwierigkeitsgrad war etwas dabei.

Am Dienstag ging es in die Avenida-Therme nach Hohenfelden. Wie schon in den Herbstferien waren auch diesmal die vielen Wasserrutschen sehr beliebt. Zwischendurch wurde im Whirlpool ausgeruht.

Auch der Mittwoch führte zu einem bewährten Ziel – dem Belantis Freizeitpark bei Leipzig. Die Gruppe verstreute sich schnell im ganzen Park und nutzte die zahlreichen Fahrgeschäfte. Im Gegensatz zu den Herbstferien mussten sie diesmal teilweise recht lange anstehen. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Als die Abreise anstand, wären einige gern noch dort geblieben.

Eigentlich wollten wir an den letzten beiden Tagen auf der Werra Kanu fahren, mit einer Zeltübernachtung im Mihlaer Schwimmbad. Doch der hohe Wasserstand und die unsichere Wetterprognose machten uns einen Strich durch die Rechnung. Nach einigen gemeinsamen Überlegungen und Telefonaten einigten wir uns schließlich auf eine Übernachtung im Treffurter Jugendclub und einen Ausflug nach Kassel am Freitag. Dort besuchten wir das Museum für Sepulkralkultur. Dieses in Deutschland einmalige Museum zeigt den Umgang mit dem Tod in der christlichen Kultur zu unterschiedlichen Zeiten. Auch zu anderen Religionen gibt es einige Ausflüge. Nebenbei gab es natürlich auch noch etwas Documenta-Kunst zu sehen. Den Nachmittag konnten die Jugendlichen sich in der Kasseler Innenstadt frei bewegen – was viele natürlich zum „shoppen“ nutzten. – Auch wenn nicht alle dabei waren, die eigentlich zur Kanutour mit wollten, war es doch noch ein gelungener Abschluss für die Ferienaktion. Es wird sicher nicht die letzte sein.

Ich danke insbesondere einer Mutter, die an den meisten Tagen als Begleitperson dabei war; und denen, die über den Teilnahmebeitrag hinaus gespendet haben. Ein niedriger Teilnahmebeitrag ist wichtig, damit sich möglichst alle, unabhängig vom Einkommen, die Ferienaktion leisten können. Die Spenden ermöglichen, dass wir solche Angebote weiterhin machen können.

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