Johanniter-Jugendclubs messen sich im Hallenfußball

Von wegen träge Ferien – Jugendliche aus sechs, von den Johannitern betreuten Jugendzentren trafen sich am 9. Februar in der Behringer Sporthalle. Der Einladung des Behringer „Krokotreffs“ gefolgt sind Kinder und Jugendliche aus Gerstungen, Krauthausen, Markuhl, Mihla und Treffurt. Nach insgesamt 21 Spielen stand das Team aus Marksuhl als Sieger fest. Das war eine große Überraschung, denn die größtenteils unter 14-jährigen ließen auch das deutlich ältere Team aus Krauthausen klar hinter sich. Auch die Behringer Rentner Karl Heinz Gröger und Bernhard Przygoda, die sich dankenswerterweise bereit erklärten, das Schiedsgericht zu übernehmen, zeigten sich von der spielerischen Leistung der Kinder beeindruckt. Bei Krauthausen – bisher fest auf den Siegerplatz der Fußballturniere gebucht – reichte es immerhin noch für den Silberpokal. Platz drei belegte der Jugendclub Mihla.

Birgitt Suck vom Krokotreff ist zufrieden. „Es hat alles super geklappt.“ Ein paar Kühlpacks wurden für kleinere Prellungen verbraucht, aber im Großen und Ganzen verlief das Turnier freundlich und fair. Genau so hatte es sich das Johanniter-Team vorgestellt. Im „Jugendforum“ der Region wünschten sich die Jugendlichen mehr sportlichen Austausch. Nach der Begeisterung bei den letzten Veranstaltungen, werden im Laufe des Jahres noch weitere Begegnungen in unterschiedlichen Sportarten folgen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. begleitet mit 6 Pädagoginnen und Pädagogen rund 30 Jugendeinrichtungen im nördlichen Warburgkreis. Betreute Angebote werden derzeit in Behringen, Berka/Werra, Gerstungen, Großenlupnitz, Marksuhl, Mihla und Treffurt unterbreitet. Im Frühjahr soll auch in Creuzburg der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Johanniter-Jugendclubs messen sich im Tischtennis

Es war wuselig in der Gerstunger Sporthalle am vergangenen Samstag. 28 Jungen und Mädchen aus vielen Johanniter-Jugendclubs der Region von Behringen über Mihla und Treffurt bis Berka/Werra und Gerstungen folgten der Einladung zum Freizeit-Tischtennisturnier. Gespielt wurden rund 80 Spiele in zwei Altergsklassen bei den Jungen und einer Mädchengruppe. Bei den Mädchen gingen alle drei Pokale nach Gerstungen: an Jessica Baumgärtner, Janika Wilhelm und Lea-Sophie Paulus. Die Jungen unter 15 Jahre wurden von Treffurt dominiert. Hier siegte Johannes Menzel vor Camillo Krause und Eric Fernschild. Bei den Jugendlichen gewann Stefan Kanuik aus Mihla, vor Leon und Lukas Klimpel aus Großensee.

Auch wenn der sportliche Wettkampf durchaus ehrgeizig war: um die Spiele herum dominierte der freundschaftliche Austausch. Die Jungen und Mädchen unterschiedlichster Orte redeten und lachten miteinander, einige tauschten sogar Nummern aus, um in Kontakt zu bleiben. „Damit ist unser wichtigstes Ziel erreicht“, freut sich Michael Bruck, der als Jugendarbeiter für Gerstungen maßgeblich an der Organisation beteiligt war. Die Idee für das Turnier entstand schon im Frühjahr beim „Jugendforum“. Jugendlichen aus der Region trafen sich und überlegten, was man gemeinsam machen könnte. Freundschaftlich-sportlicher Wettkampf stand dabei ganz oben auf der Liste. „Am Anfang konnten die Jugendlichen nicht so viel miteinander anfangen“, resümiert Anja Kropek, die den Bereich der VG Hainich-Werratal betreut. „Doch mittlerweile fragen immer mehr Jugendliche von selbst nach solchen Begegnungen.“ Klare Sache, dass so etwas in Zukunft noch häufiger auf dem Programm stehen wird. Aus dem Jugendforum heraus entstanden in diesem Jahr außerdem noch ein Fußballturnier, Ideen für die Sommerferienaktion, ein gemeinsamer Konzertabend und eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Jena. Gefördert wird das Jugendforum im Rahmen der „Lokalen Partnerschaft für Demokratie“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Denk bunt. Ziel ist, Jugendliche zu mehr Mitbestimmung und Eigeninitiative anzuregen, und so langfristig demokratisches Engagement zu stärken.

Jugendforum veranstaltet Konzert im Jugendclub Treffurt

Zum ersten Mal fand ein Konzert als direkter Austausch zwischen Jugendclubs der Johanniter-Region statt. Zu Besuch waren etwa 20 Gäste aus dem Jugendclub Gerstungen, die sich unter die Treffurter mischten. Ein musikalisches Duo aus Sängerin und Gitarrist war mit angereist. Trotz erkälteter Stimme begeisterten sie – nach einer spontanen Soloeinlage von Tobias Bernhard aus Treffurt – das Publikum und bereiteten damit den Boden für unsere Lokalmatadore „Teenietuss“. Zum Ende hin sangen sogar alle begeistert mit. Eine gelungene Veranstaltung, resümierten Besucher, Musiker und Pädagogen gleichermaßen. Es wird sicher nicht die letzte dieser Art sein.

Die Veranstaltung wurde von Jugendlichen im Rahmen des „Jugendforums“ erdacht und vorbereitet. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Denk Bunt.“ Werden Mittel bereit gestellt, über die Jugendliche des Landkreises für selbstorganisierte Veranstaltungen verfügen können. Damit sollen Engagement und demokratisches Verständnis bei jungen Menschen gestärkt werden.

Fußballturnier der Jugendclubs

Am 19. August fand auf dem Sportplatz in Spichra unser Fußballturnier der Jugendclubs statt. Organisiert hatten es die Jugendclubs Krauthausen/Ütteroda, nachdem sich die jungen Menschen beim „Jugendforum“-Treffen in der Johanniter-Geschäftsstelle  solche sportlichen Wettkämpfe gewünscht hatten.

Am Ende waren leider nur vier Teams dabei, denn einige waren aufgrund relativ kurzfristig angesetzter „richtiger“ Spiele ihrer aktiven Fußballer nicht mehr spielfähig. Deshalb soll das nächste Turnier dieser Art außerhalb der Turniersaison stattfinden. — Aber für diese vier Teams brachte das Turnier viel Spaß. Gewonnen haben am Ende die Gastgeber.

Das Turnier wurde im Rahmen des „Jugendforums“ von Jugendlichen beschlossen und organisiert. Es wird durch die „Lokale Partnerschaft für Demokratie“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und des Landesprogramms „Denk Bunt“ gefördert.

Ferienaktion im Sommer

In der letzten kompletten Woche der Sommerferien boten wir eine abwechslungsreiche Aktionswoche an. Eine kleine Gruppe im Jugendclub Treffurt hatte im Vorfeld fleißig mitgeplant, damit das Angebot auch wirklich den Interessen der Jugendlichen entspricht. Über 40 Kinder und Jugendliche aus dem Treffurter Stadtgebiet und der VG Hainich-Werratal folgten dem Angebot.

Wir starteten am Montag mit einem Ausflug in den Kletterpark in Kammerforst. Nach der Einweisung durch die Mitarbeiterin des Kletterparks konnten die Schülerinnen und Schüler sich frei in den insgesamt 10 Parcours bewegen. Für jeden Schwierigkeitsgrad war etwas dabei.

Am Dienstag ging es in die Avenida-Therme nach Hohenfelden. Wie schon in den Herbstferien waren auch diesmal die vielen Wasserrutschen sehr beliebt. Zwischendurch wurde im Whirlpool ausgeruht.

Auch der Mittwoch führte zu einem bewährten Ziel – dem Belantis Freizeitpark bei Leipzig. Die Gruppe verstreute sich schnell im ganzen Park und nutzte die zahlreichen Fahrgeschäfte. Im Gegensatz zu den Herbstferien mussten sie diesmal teilweise recht lange anstehen. Aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Als die Abreise anstand, wären einige gern noch dort geblieben.

Eigentlich wollten wir an den letzten beiden Tagen auf der Werra Kanu fahren, mit einer Zeltübernachtung im Mihlaer Schwimmbad. Doch der hohe Wasserstand und die unsichere Wetterprognose machten uns einen Strich durch die Rechnung. Nach einigen gemeinsamen Überlegungen und Telefonaten einigten wir uns schließlich auf eine Übernachtung im Treffurter Jugendclub und einen Ausflug nach Kassel am Freitag. Dort besuchten wir das Museum für Sepulkralkultur. Dieses in Deutschland einmalige Museum zeigt den Umgang mit dem Tod in der christlichen Kultur zu unterschiedlichen Zeiten. Auch zu anderen Religionen gibt es einige Ausflüge. Nebenbei gab es natürlich auch noch etwas Documenta-Kunst zu sehen. Den Nachmittag konnten die Jugendlichen sich in der Kasseler Innenstadt frei bewegen – was viele natürlich zum „shoppen“ nutzten. – Auch wenn nicht alle dabei waren, die eigentlich zur Kanutour mit wollten, war es doch noch ein gelungener Abschluss für die Ferienaktion. Es wird sicher nicht die letzte sein.

Ich danke insbesondere einer Mutter, die an den meisten Tagen als Begleitperson dabei war; und denen, die über den Teilnahmebeitrag hinaus gespendet haben. Ein niedriger Teilnahmebeitrag ist wichtig, damit sich möglichst alle, unabhängig vom Einkommen, die Ferienaktion leisten können. Die Spenden ermöglichen, dass wir solche Angebote weiterhin machen können.

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